MemberJet

Teachable-Alternative: Kurse ohne Umsatzbeteiligung verkaufen

Eine Kursplattform kostet nicht das Abo. Sie kostet Abo plus Transaktionsgebühr plus Zahlungsabwicklung, und diese drei Posten wachsen unterschiedlich schnell. Hier steht die vollständige Rechnung mit Zahlen, die du nachprüfen kannst.

Wer eine Kursplattform sucht, vergleicht meistens Monatspreise. Das ist die Zahl, die auf jeder Preisseite groß dasteht, und die am wenigsten über die tatsächlichen Kosten sagt. Bei Teachable stehen im Starter-Tarif 29 USD im Monat bei Jahreszahlung. Darunter steht 7,5 % Transaktionsgebühr, darunter die Sätze des Zahlungsanbieters. Erst alle drei zusammen ergeben den Betrag, der jeden Monat abfließt.

Dieser Beitrag rechnet das für drei Umsatzstufen durch, mit allen Zwischenschritten im Text. Alle Teachable-Zahlen stammen von der Preisseite von Teachable, zuletzt abgerufen am 7. Oktober 2026. Was dort nicht steht, steht hier auch nicht. Noch ein Wort zur Währung: Teachable weist nur US-Dollar aus, einen Umrechnungskurs nennt die Seite nicht. Prozentsätze sind währungsneutral, die rechnen wir in Euro. Abogebühr und die 0,30 USD je Verkauf bleiben in Dollar. Du verkaufst in Euro und zahlst in Dollar, den Kurs dazwischen kennt nur dein Kontoauszug.

Drei Posten, die als einer verkauft werden

Teachables Preisseite nennt am 7. Oktober 2026 vier Tarife. Starter kostet 39 USD im Monat bei Monatszahlung und 29 USD bei Jahreszahlung, mit 7,5 % Transaktionsgebühr. Builder kostet 89 USD monatlich oder 69 USD jährlich, mit 0 %. Growth liegt bei 189 USD monatlich oder 139 USD jährlich, ebenfalls mit 0 %. Custom gibt es auf Anfrage. Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht, die Seite nennt sieben Tage Test und 30 Tage Geld-zurück-Garantie.

Dazu kommt in jedem Tarif die Zahlungsabwicklung, wörtlich von derselben Seite: US-Karten 2,9 % plus 30 Cent, internationale Karten 3,9 % plus 30 Cent, PayPal in den USA 3,49 % plus 49 Cent, PayPal international 4,99 % plus 49 Cent. Eine Rückbuchung kostet 15 USD. Für einen Verkauf aus der EU über Karte gilt der internationale Satz. Im Starter-Tarif landest du damit bei 7,5 % plus 3,9 %, also 11,4 % vom Verkaufspreis, dazu 0,30 USD je Verkauf und die Monatsgebühr.

Ein Hinweis zu den Tarifnamen

Die Preisseite nennt Starter, Builder, Growth und Custom. In Teachables Hilfeartikeln und in Drittquellen tauchen weiterhin Pro, Pro+ und Business auf, unter anderem als Voraussetzung für teachable:pay. Welche Bezeichnungen gelten, ließ sich auch am 7. Oktober 2026 nicht klären, weil die Hilfeartikel auf support.teachable.com ohne Login HTTP 401 liefern. Wir lösen den Widerspruch nicht auf, wir benennen ihn. Prüf den Tarifnamen im eingeloggten Konto, bevor du dich entscheidest.

Die Rechnung: 199 € pro Kurs, drei Umsatzstufen

Angenommen wird ein Kurs zu 199 €, verkauft an EU-Kunden per Karte. Die eigene WordPress-Lösung ist hier MemberJet Pro mit Digistore24 als Zahlungsweg, denn MemberJet bindet laut Produktseite Digistore24 an und keinen anderen Anbieter. Digistore24 nimmt laut Vendorenseite 7,9 % des Bruttopreises plus 1 € je Verkauf (Stand: 7. Oktober 2026). Dazu kommen MemberJet Pro mit 149 € im Jahr, also 12,42 € im Monat, und Hosting mit angenommen 10 € im Monat. Setz deinen eigenen Hosting-Betrag ein. Mit der kostenlosen Free-Fassung sinkt die Spalte um 12,42 € im Monat.

Umsatz im MonatTeachable StarterTeachable Builder, 0 %MemberJet Pro + Digistore24
10 Verkäufe, 1.990 €226,86 € plus 32,00 USD77,61 € plus 72,00 USD189,63 €
50 Verkäufe, 9.950 €1.134,30 € plus 44,00 USD388,05 € plus 84,00 USD858,47 €
200 Verkäufe, 39.800 €4.537,20 € plus 89,00 USD1.552,20 € plus 129,00 USD3.366,62 €

So kommen die Zahlen zustande. Bei 10 Verkäufen sind 1.990 € Umsatz erreicht. Teachable Starter nimmt davon 7,5 %, das sind 149,25 €. Die Zahlungsabwicklung nimmt 3,9 %, das sind 77,61 €, dazu zehnmal 0,30 USD, also 3,00 USD. Die Abogebühr von 29 USD kommt obendrauf. Zusammen 226,86 € plus 32,00 USD.

Bei 50 Verkäufen und 9.950 € Umsatz sind es 746,25 € Transaktionsgebühr, 388,05 € Zahlungsabwicklung, 15,00 USD Fixbeträge und 29 USD Abo. Bei 200 Verkäufen und 39.800 € Umsatz sind es 2.985,00 €, 1.552,20 €, 60,00 USD und weiterhin 29 USD Abo. Im Builder-Tarif entfällt die Transaktionsgebühr, dafür kostet das Abo 69 statt 29 USD. Bei MemberJet nimmt Digistore24 7,9 % und 1 € je Verkauf: 157,21 € plus 10 € bei 10 Verkäufen, 786,05 € plus 50 € bei 50, 3.144,20 € plus 200 € bei 200. Dazu kommen jeweils 22,42 € für Lizenz und Hosting.

Wo es innerhalb von Teachable kippt

Der Aufpreis von Starter auf Builder beträgt bei Jahreszahlung 40 USD im Monat. Die 7,5 % Transaktionsgebühr erreichen diese 40 USD bei einem Monatsumsatz von rund 533. Bei 199 pro Verkauf liegt das zwischen dem zweiten und dritten Kauf. Wer im Monat drei Kurse verkauft, zahlt im günstigeren Tarif mehr als im teureren. Das ist der erste Kipppunkt, und er liegt sehr früh.

Kurz gesagt: Der Starter-Tarif rechnet sich nur für Konten, die fast nichts verkaufen. Sobald regelmäßig Umsatz läuft, ist der Tarif ohne Transaktionsgebühr die günstigere Wahl, auch wenn er auf der Preisseite doppelt so teuer aussieht.

Wo es zwischen Teachable und der eigenen Seite kippt

Gegen Starter ist MemberJet mit Digistore24 auf allen drei Stufen günstiger: um 37,23 € im Monat bei 10 Verkäufen, 275,83 € bei 50 und 1.170,58 € bei 200, dazu in jeder Zeile die 29 USD Abo und die Fixbeträge in Dollar. Gegen Builder dreht sich das Bild. Bei 10 Verkäufen liegen beide nah beieinander, 112,02 € mehr bei MemberJet gegen 72 USD Abo bei Teachable. Ab 50 Verkäufen ist Builder klar günstiger, um 470,42 € im Monat abzüglich 84 USD, bei 200 Verkäufen um 1.814,42 € abzüglich 129 USD. Der Grund ist einfach: Teachables 3,9 % Kartengebühr liegt deutlich unter den 7,9 % plus 1 € von Digistore24.

In Euro gewinnt die eigene Seite also nur gegen den falschen Teachable-Tarif. Wer bei Teachable ohnehin Builder nimmt, wechselt nicht wegen der Gebühren. Die Gründe für die eigene Seite liegen woanders: Kurs- und Mitgliederdaten in der eigenen Datenbank, die eigene Domain, Lizenz und Gebühren in Euro statt Dollar und das Partnernetz von Digistore24, das laut Vendorenseite über 10.000 aktive Affiliates umfasst. Mit eigenen Preisen und Stückzahlen durchspielen kannst du das im Gebühren-Rechner mit editierbaren Sätzen.

Die Gebühr geht auf den Umsatz, dein Gewinn steht woanders

7,5 % klingt nach einem kleinen Anteil. Der Anteil wird aber vom Verkaufspreis genommen, und der Verkaufspreis ist selten dein Rohertrag. Wer über bezahlte Werbung verkauft, hat vor der Plattformgebühr schon einen Kostenblock je Verkauf. Ein Kurs zu 199 € mit 100 € Werbekosten je Verkauf lässt 99 € Rohertrag. Die Transaktionsgebühr von 7,5 % beträgt 14,93 €. Bezogen auf die 99 € sind das 15,1 %, gut das Doppelte des Satzes von der Preisseite. Steigen die Werbekosten auf 150 €, bleiben 49 € Rohertrag, und dieselben 14,93 € sind dann 30,5 %. Der Prozentsatz auf der Preisseite hat sich nicht bewegt, dein Anteil daran schon.

Das gilt für jede Gebühr, die am Umsatz hängt, auch für die 7,9 % von Digistore24: 16,72 € je Verkauf zu 199 €, bei 99 € Rohertrag also 16,9 %. Bei 200 € Werbekosten für einen Verkauf zu 199 € verkaufst du mit Verlust, bevor überhaupt eine Gebühr fällig wird. Das ist kein Plattformproblem. Es zeigt nur, wie eng der Spielraum ist, in dem eine Umsatzbeteiligung wirkt: Je knapper die Marge, desto größer der Anteil, den sie davon nimmt. Nur feste Kosten wie die MemberJet-Lizenz oder das Teachable-Abo bleiben gleich, während der Umsatz wächst.

Was Teachable dir abnimmt und was das wert ist

Jetzt der Teil, den Vergleichsartikel gern weglassen, weil er nicht ins Bild passt. Laut Preisseite gehört zu Teachable Payments die Abwicklung von US Sales Tax, Umsatzsteuer und GST. Wie das bei der EU-Umsatzsteuer läuft, beschreibt ein Teachable-Beitrag vom 30. November 2019: Teachable meldet die Steuer für alle Transaktionen über die eigenen Zahlungswege Teachable Payments und Monthly Payment Gateway und führt sie quartalsweise ab, ohne Aufpreis. Das ist ein echter Vorteil.

Zwei Einschränkungen gehören dazu. Derselbe Beitrag sagt auch, was bei anderen Zahlungswegen gilt: Wer ein eigenes Stripe- oder PayPal-Konto anbindet, führt die eingenommene Steuer selbst ab. Der Beitrag ist von 2019, eine neuere öffentliche Aussage haben wir nicht gefunden, weil die Hilfeartikel ohne Login HTTP 401 liefern. Und ob teachable:pay in Deutschland verfügbar ist, ließ sich aus demselben Grund nicht belegen, geprüft am 7. Oktober 2026. Kläre beides vorher im Konto.

Wer selbst hostet, hat zwei Wege. Entweder du meldest die Umsatzsteuer selbst, über das OSS-Verfahren, mit eigener Rechnungsstellung. Oder du nutzt einen Zahlungsanbieter, der als Wiederverkäufer auftritt. Im deutschsprachigen Raum ist das meist Digistore24, das laut Vendorenseite Rechnungsstellung, Steuerabführung und die Bearbeitung von Rückgaben übernimmt. MemberJet bindet Digistore24 nativ an. Das ist eine Einordnung und keine Rechtsberatung, für deinen Fall ist dein Steuerberater zuständig.

Kurz gesagt: Teachable Builder ist in Euro günstiger als MemberJet mit Digistore24, und beide nehmen dir die Umsatzsteuer ab. Wer wechselt, wechselt wegen Datenhoheit, eigener Seite und Kosten in Euro, nicht wegen der Gebühr.

Fünf Wege im Vergleich

Alle Zeilen sind belegt, Stand 7. Oktober 2026: Teachable und Thinkific von ihren Preisseiten, ablefy von ablefy.io/preise, Digistore24 von der Vendorenseite. Was dort nicht stand, steht hier als nicht geprüft.

WegLaufende KostenGebühr je VerkaufKundendatenUmsatzsteuerEigene Domain
Teachable29 bis 189 USD im Monat je nach Tarif und Zahlweise7,5 % im Starter, 0 % ab Builder, dazu 3,9 % + 0,30 USD für internationale KartenAuf Teachables ServernTeachable wickelt sie bei den eigenen Zahlungswegen abFür diesen Beitrag nicht geprüft
ThinkificBasic 39 €, Start 79 €, Grow 159 € im Monat bei Jahreszahlung (Preisseite)Thinkific Payments 2,9 %, bei Stripe oder PayPal zusätzlich eine Gebühr je nach TarifAuf den Servern des AnbietersBeim Anbieter erfragenAb Basic
ablefy (ehem. Elopage)Sell 27 €, mit Kursbereich ab 59 € im Monat, steigt mit der Mitgliederzahl2,7 % + 0,50 €, im Reseller-Modell zusätzlich 2,5 % + 1,00 €Beim Anbieter, laut Preisseite Hosting in EuropaIm Reseller-Modell übernimmt ablefyFür diesen Beitrag nicht geprüft
WordPress-Plugin mit Stripe, etwa MemberPress oder LearnDashPlugin-Lizenz von rund 200 bis 1.000 USD im Jahr, dazu HostingStripe-Gebühren, bei MemberPress Launch zusätzlich 4,9 %In deiner WordPress-DatenbankDu selbst, etwa über OSSDeine eigene
MemberJet + Digistore24 auf WordPressFree 0 €, Pro 149 € im Jahr für 3 Websites, dazu HostingKeine an MemberJet; 7,9 % + 1 € an Digistore24Kurs- und Mitgliederdaten in deiner WordPress-Datenbank, Kaufdaten bei Digistore24Übernimmt Digistore24 als WiederverkäuferDeine eigene

Die Plugin-Zeile mit Stripe ist in Euro oft der günstigste Weg, dafür bleibt die Steuer bei dir. Durchgerechnet steht das in den Vergleichen MemberPress-Alternative mit Drei-Jahres-Rechnung und LearnDash-Alternative mit Digistore24. Wie sich ablefy, CopeCart, Udemy und Digistore24 im Detail unterscheiden, steht im Vergleich der Gebühren von Online-Kursplattformen. Die technische Seite der Anbindung, also signaturgeprüfte IPN, Zugangsvergabe und Stornoverhalten, zeigt die Anleitung zum WordPress-Mitgliederbereich mit Digistore24.

Was MemberJet macht und was es nicht macht

MemberJet ist ein WordPress-Plugin für Mitglieder und Kurse. Es nimmt keine Umsatzbeteiligung und keine Transaktionsgebühr, weil es kein Zahlungsdienst ist. Es bildet Kurse mit Modulen und Lektionen ab, kennt Drip-Content, Quiz und Fortschritt und bindet Digistore24 nativ an. PDF-Zertifikate und Quiz-Gating bringt das Add-on Pro. Mitglieder- und Kursdaten liegen in deiner eigenen WordPress-Datenbank. Das Plugin steht unter GPLv2 oder später.

Was es nicht macht: Es besorgt dir keine Käufer, das Partnernetz kommt von Digistore24. Es kümmert sich nicht um deine Umsatzsteuer, das übernimmt Digistore24 als Wiederverkäufer. Es bindet keine anderen Zahlungsanbieter an. Und es setzt eine Website voraus, statt sie zu ersetzen. Eine Free-Fassung gibt es dauerhaft, die Preise für Free und Pro stehen auf der Preisübersicht.

Kurse verkaufen, ohne Anteil abzugeben

MemberJet bringt Kursstruktur, Quiz und Fortschritt auf deine eigene WordPress-Seite, verkauft wird über Digistore24. Keine Umsatzbeteiligung an MemberJet, Kundendaten in deiner Datenbank.

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Wann Teachable die bessere Wahl bleibt

Es gibt vier Fälle, in denen die Rechnung oben egal ist. Wer keine Website betreiben will, weil ihn Updates, Backups und Hosting nicht interessieren, ist gehostet besser bedient. Wer diese Woche starten muss, richtet ein Teachable-Konto schneller ein als eine WordPress-Installation. Wer vor allem in den USA verkauft, bekommt Karten und PayPal in Dollar fertig eingebaut. Und wer ohnehin Builder zahlt, hat bei den Gebühren keinen Grund zu wechseln.

Was beim Umzug tatsächlich passiert

Ein Wechsel ist kein Knopfdruck, und wir versprechen hier keine reibungslose Migration. Kursinhalte lassen sich exportieren und neu anlegen, das ist Fleißarbeit. MemberJet nimmt ganze Kurse auch als JSON entgegen, und die KI-Kurstools helfen beim Neuaufbau der Gliederung. Die Nutzerliste lässt sich übertragen, ein Passwort brauchen deine Mitglieder bei MemberJet nicht, sie melden sich per Magic Link an. Wie Bestandskunden ohne neuen Kauf freigeschaltet werden, prüfst du vorher an einem Testkonto.

Der schwierigste Teil sind laufende Abos. Wiederkehrende Zahlungen hängen an dem Zahlungsweg, über den sie abgeschlossen wurden, und ziehen bei einem Plattformwechsel nicht mit um. In der Praxis heißt das Parallelbetrieb: Neue Käufe laufen über Digistore24, Altkunden behalten ihren Zugang bei Teachable, bis sie von sich aus wechseln oder kündigen. Rechne mit mehreren Monaten, in denen beides läuft und beides Geld kostet. Ein praktischer Zwischenweg: Setz die eigene Seite mit dem nächsten neuen Kurs auf, nicht mit dem bestehenden. Eine Umzugsskizze in sechs Schritten steht im Vergleich der Elopage-Alternativen für WordPress, den Kursaufbau selbst beschreibt Online-Kurs mit WordPress erstellen.

Häufige Fragen

Was kostet Teachable wirklich pro Verkauf?

Im Starter-Tarif sind es 7,5 % Transaktionsgebühr plus die Zahlungsabwicklung, bei einer internationalen Karte 3,9 % plus 0,30 USD. Zusammen also 11,4 % vom Verkaufspreis plus 0,30 USD je Verkauf, dazu die Monatsgebühr von 29 USD bei Jahreszahlung. Ab Builder entfallen die 7,5 %, die Zahlungsabwicklung bleibt. Stand 7. Oktober 2026 laut Teachables Preisseite.

Gibt es bei Teachable noch einen kostenlosen Tarif?

Nein. Die Preisseite nennt einen siebentägigen Test und eine Geld-zurück-Garantie über 30 Tage, aber keinen dauerhaft kostenlosen Zugang. Der frühere kostenlose Tarif wurde eingestellt. Ein Datum dafür gibt Teachable öffentlich nicht an, deshalb steht hier keines.

Ist MemberJet mit Digistore24 günstiger als Teachable?

Günstiger als Teachable Starter ja, günstiger als Teachable Builder in der Regel nicht. Bei 50 Verkäufen zu 199 € im Monat kostet MemberJet Pro mit Digistore24 858,47 €, Starter 1.134,30 € plus 44 USD, Builder 388,05 € plus 84 USD. Der Unterschied liegt an der Kartengebühr: 3,9 % bei Teachable gegen 7,9 % plus 1 € bei Digistore24. Für MemberJet sprechen Datenhoheit, eigene Domain und Kosten in Euro statt Dollar.

Kann ich Digistore24 in Teachable als Zahlungsweg hinterlegen?

Teachables Zahlungsdokumentation nennt teachable:pay, das Monthly Payment Gateway und Custom Payment Gateways für eigene Stripe- oder PayPal-Konten. Digistore24 taucht dort nicht auf. Verbinden lässt sich beides nur über einen Automatisierungsdienst wie Zapier, der nach dem Kauf einen Zugang in Teachable anlegt.

Wer führt die Umsatzsteuer ab, wenn ich selbst hoste?

Entweder du selbst über das OSS-Verfahren, mit eigener Rechnungsstellung, oder ein Zahlungsanbieter, der als Wiederverkäufer auftritt. Mit MemberJet ist das Digistore24, das laut eigener Seite Rechnung und Steuerabführung übernimmt. Teachable übernimmt das bei den eigenen Zahlungswegen. Das ist eine Einordnung und keine Rechtsberatung, frag für deinen Fall deinen Steuerberater.

Was passiert mit laufenden Abos, wenn ich Teachable verlasse?

Wiederkehrende Zahlungen hängen an dem Zahlungsweg, über den sie abgeschlossen wurden, und ziehen bei einem Plattformwechsel nicht automatisch mit um. In der Regel läuft der alte Zugang weiter, bis der Kunde selbst wechselt oder kündigt. Plane den Umzug deshalb als Parallelbetrieb über mehrere Monate.

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