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WPML-Alternative 2026: kostenlose Plugins, Preise und Multisite im Vergleich

WPML ist seit Jahren der Platzhirsch für mehrsprachiges WordPress, und der häufigste Grund, warum Leute nach einer Alternative suchen. Wir zeigen, was die kostenlosen Alternativen wirklich können, wo ihre Bezahlgrenze liegt und wann Multisite die bessere Wahl ist.

Kaum eine Entscheidung prägt eine WordPress-Website so lange wie die Wahl des Mehrsprachigkeits-Plugins. Sie bestimmt URL-Struktur, Datenbank-Aufbau, Performance und die Frage, wie schmerzhaft ein späterer Wechsel wird. Und kaum eine Entscheidung wird so oft bereut: „WPML Alternative“ gehört seit Jahren zu den stabilsten Suchanfragen im WordPress-Umfeld. Nicht, weil WPML schlecht wäre, sondern weil viele Projekte erst nach dem Einbau merken, was sie sich eingebaut haben.

Was WPML gut macht und was es kostet

Zur Fairness gehört: WPML ist das vollständigste Werkzeug am Markt. Beiträge, Taxonomien, Menüs, Widgets, Theme-Strings, WooCommerce: Es übersetzt praktisch alles, und der String-Übersetzungs-Ansatz ist für komplexe Sites ohne Gegenstück. Der Preis dafür ist Architektur: WPML legt eigene Tabellen an, klinkt sich in nahezu jede Datenbank-Abfrage ein und verwaltet die Sprach-URLs über eigene Rewrite-Logik. Jede Abfrage, die durch zusätzliche Logik läuft, kostet Rechenzeit, und ein Rückbau ist ein Projekt, kein Klick. Wer wissen will, wie sich Plugin-Gewicht generell auf die Ladezeit auswirkt, findet die Grundlagen in unserem Beitrag WordPress langsam? So wird deine Seite wieder schnell.

Eine kostenlose Fassung hat WPML nicht. Die günstigste Lizenz, „Multilingual Blog“, kostet laut WPML-Preisseite 39 € im Jahr und enthält weder String-Übersetzung noch die WooCommerce-Anbindung; beides beginnt mit „Multilingual CMS“ bei 99 € im Jahr (Stand: 4. Oktober 2026). Auch im WordPress-Verzeichnis sucht man WPML vergeblich. Der Eintrag „WPML Multilingual CMS“ ist laut wordpress.org seit dem 28. November 2017 geschlossen. Das ist ein belegbarer Unterschied zu Polylang, TranslatePress, Weglot und Wimpel, die alle dort stehen: Was im Verzeichnis liegt, hat die Prüfung des Plugin-Teams hinter sich und lässt sich ohne Kundenkonto direkt aus dem Backend installieren und ausprobieren. Gelistet ist von WPML nur die Shop-Erweiterung, laut unserem Census-Profil zu WPML für WooCommerce mit einem Installationsband ab 100.000 (Stichtag 28.08.2026). Kostenlos sind darin die Währungsfunktionen. Den Shop übersetzen kann sie laut Eintrag erst zusammen mit einer gekauften WPML-Lizenz.

Kostenlose WPML-Alternativen: was die Gratis-Fassung kann

Wer nach einer kostenlosen WPML-Alternative sucht, will zwei Dinge wissen: Reicht die freie Fassung für meine Seite? Und an welcher Stelle wird es doch kostenpflichtig? Die Tabelle beantwortet beides für vier Wege, die ohne Lizenz anfangen. Grundlage sind der jeweilige Eintrag auf wordpress.org und die offizielle Preisseite des Herstellers, abgerufen am 4. Oktober 2026. Installationen, Bewertungen und Release-Abstand stammen aus unserem Plugin Directory Census 01/2026 mit Stichtag 28.08.2026. wordpress.org meldet Installationen nur als Band, „ab 800.000“ heißt also mindestens 800.000.

WegWas die Gratis-Fassung kannWo die Bezahlgrenze liegtCensus, 28.08.2026
PolylangUnbegrenzt viele Sprachen; Beiträge, Seiten, Medien, Kategorien, Schlagwörter und eigene Inhaltstypen; klassische Menüs und Widgets; Sprachumschalter; Sprache per URL-Kürzel, Subdomain oder eigener Domain (Eintrag)DeepL, übersetzte Slugs, XLIFF-Export und Synchronisieren von Inhalten nur in Pro, ab 99 €/Jahr; WooCommerce braucht ein eigenes Add-on ab 99 €/Jahr, beides zusammen ab 139 €/Jahr, jeweils zzgl. MwSt. (Preisseite)ab 800.000 Installationen, 4,7 von 5 bei 2.983 Bewertungen, letztes Release 11 Tage vor Stichtag
TranslatePressStandardsprache plus eine Übersetzungssprache; Übersetzen direkt im Frontend; WooCommerce ab Werk; Google Translate mit eigenem API-Schlüssel; 2.000 KI-Wörter (Eintrag)Weitere Sprachen, übersetzte Metas und Slugs (SEO Pack) sowie DeepL nur bezahlt; „Personal“ kostet 99 €/Jahr für eine Website mit 50.000 KI-Wörtern (Preisseite)ab 400.000 Installationen, 4,7 von 5 bei 1.653 Bewertungen, letztes Release 3 Tage vor Stichtag
Multisite-AnsatzWordPress Multisite gehört zum Kern und kostet nichts: Jede Sprache wird eine eigene Site im NetzwerkDie Sites sind nicht miteinander verknüpft. hreflang und Sprachumschalter brauchen ein Plugin oder Handarbeit; MultilingualPress beginnt bei 149 €/Jahr für zwei Sprachen inkl. MwSt. (Herstellerseite). Die alte Gratis-Version 2 ist laut Verzeichniseintrag eingestellt, letztes Update Januar 2025Kernfunktion, keine Census-Zahl
Wimpel (unser Plugin)Sprachen anlegen, Übersetzungen verknüpfen, Übersetzungsentwurf mit einem Klick, hreflang mit Selbstverweis und x-default, Sprachumschalter als Block und Shortcode, Sprachspalte und Sprachfilter, Startseite je Sprache (Eintrag)KI-Übersetzung, Kostenschätzung, Warteschlange und Markt-Assistent nur in Pro: 59 €/Jahr für eine Website, 149 €/Jahr für zehn, zzgl. MwSt. (Preise)seit September 2026 im Verzeichnis, also nach dem Stichtag; noch kein Profil

Nebeneinandergelegt fällt auf, wie unterschiedlich die Grenzen gezogen sind. Polylang ist in der Gratis-Fassung am großzügigsten, ohne Sprachgrenze und mit Menüs. Wer einen Shop betreibt, zahlt trotzdem, denn WooCommerce hängt am Add-on. TranslatePress zieht die Linie genau dort, wo eine Seite international wird: Die zweite Sprache ist frei, die dritte nicht. Multisite ist nur auf den ersten Blick gratis. Das Netzwerk kostet nichts, die Verbindung zwischen den Sprachen schon, als Lizenz oder als Handarbeit an jedem hreflang-Verweis.

Bei Wimpel trennt die Bezahlgrenze Handarbeit von Maschine. Sprachverwaltung, Verknüpfung, hreflang und Umschalter laufen in der Gratis-Fassung vollständig; übersetzen musst du dort selbst oder mit einem Werkzeug deiner Wahl. Erst die KI-Übersetzung mit eigenem Anbieter-Schlüssel und der Markt-Assistent mit Kostenschätzung vor dem Start gehören zu Pro.

Die Alternativen im Überblick

Polylang: der freie Klassiker

Polylang ist die naheliegendste WPML-Alternative: kostenlos in der Basis, seit 2011 im Verzeichnis und laut Census mit einem Installationsband ab 800.000. Die Architektur ähnelt WPML (Sprachen als Taxonomien, verbundene Beiträge, Sprachkürzel in der URL), stützt sich nach eigener Beschreibung aber nur auf Bordmittel von WordPress. Der wichtigste Einwand betrifft den Rückbau. Die Übersetzungen bleiben als Beiträge erhalten, die Sprachzuordnung und Adressen wie /en/ hängen aber am Plugin. Wer Polylang entfernt, hat seine Texte noch, aber keine funktionierende Sprachstruktur mehr.

TranslatePress: übersetzen im Frontend

TranslatePress hat die freundlichste Oberfläche: Man klickt im Frontend auf einen Text und übersetzt ihn an Ort und Stelle, inklusive Theme- und Plugin-Strings. Für Redakteure ist das großartig. Kostenlos reicht es für eine zweisprachige Seite, ab der dritten Sprache beginnt die Lizenz. Technisch übersetzt TranslatePress die gerenderte Seite und speichert Segmente in eigenen Tabellen. Das funktioniert, koppelt die Übersetzung aber an die Darstellung statt an den Inhalt. Bei größeren Sites wächst die Segment-Datenbank spürbar.

Weglot: bequem, aber gemietet

Weglot ist ein SaaS-Dienst: Einbauen, Sprachen wählen, fertig. Die Übersetzung läuft über Weglots Server, die übersetzten Seiten werden von dort ausgeliefert. Das ist der schnellste Weg zu einer mehrsprachigen Site und zugleich der teuerste auf Dauer: Abgerechnet wird nach Wortzahl und Seitenaufrufen, die eigenen Inhalte liegen in fremder Infrastruktur, und mit der Kündigung ist die Mehrsprachigkeit weg. Man mietet seine eigene Website in Übersetzung zurück. Eine Gratis-Stufe gibt es, sie endet laut Weglot-Preisseite aber bei 2.000 Wörtern und einer Sprache; der Tarif „Starter“ kostet 15 € im Monat (Stand: 4. Oktober 2026).

MultilingualPress: eine Site pro Sprache

MultilingualPress verbindet die Sites eines WordPress-Multisite-Netzwerks zu Sprachversionen. Architektonisch ist das der sauberste klassische Ansatz: Jede Sprache ist eine vollwertige Site, nichts wird umgeschrieben. Die aktuelle Version gibt es nur mit Lizenz. Wann sich ein Netzwerk lohnt, steht weiter unten.

Wimpel: Übersetzungen als normale Beiträge

Unser eigenes Plugin Wimpel (Transparenz an dieser Stelle wie immer) kommt ohne Rewrite-Regeln und ohne Proxy aus, und Übersetzungen landen in keiner eigenen Tabelle. Eine Übersetzung ist ein ganz normaler Beitrag mit eigenem Permalink; Wimpel merkt sich nur Sprache, Übersetzungsgruppe und Startseiten-Status und erzeugt daraus hreflang-Verweise, Sprachumschalter und Sprachfilter. In Pro eröffnet der Ein-Klick-Markt-Assistent eine neue Sprache mit ehrlicher Kostenschätzung vor dem Start (KI-Übersetzung nach dem BYOK-Prinzip mit eigenem Anbieter-Schlüssel). Und der Architektur-Beweis: Wer Wimpel deinstalliert, verliert kein Wort und keine Adresse. Die Übersetzungen waren nie etwas anderes als Inhalte. Die technischen Hintergründe stehen im Beitrag Mehrsprachiges WordPress ohne Rewrite-Magie.

Auch hier die ehrliche Grenze: Wimpel übersetzt keine Menüs, Kategorien oder Theme-Strings und erzeugt keine /en/-Präfixe von selbst. Wer eine WooCommerce-Site mit 40 Sprachvarianten betreibt, ist bei WPML richtig. Wer zwei, drei Sprachmärkte ernsthaft angehen will, ohne sein WordPress umzubauen, ist die Zielgruppe von Wimpel. Warum ein Sprachmarkt mehr ist als eine Übersetzung, steht im Beitrag Eine Sprache ist ein Markt.

WPML oder Multisite: wann ein Netzwerk die bessere Wahl ist

Wer WPML und Multisite vergleicht, vergleicht genau genommen zwei Bauweisen. WPML hält wie Polylang, TranslatePress und Wimpel alle Sprachen in einer Installation und verbindet Übersetzungen auf Beitragsebene. Multisite macht aus jeder Sprache eine eigene Website in einem gemeinsamen Netzwerk. Laut WordPress-Dokumentation zum Einrichten eines Netzwerks teilen sich die Sites die Kerndateien, haben aber eigene Datenbanktabellen und eigene Upload-Ordner.

Ein Netzwerk spielt seine Stärken aus, wenn deine Sprachen in Wahrheit Märkte sind, die sich auseinanderentwickeln:

  • Die Länderseiten haben eigene Produkte, Preise oder Rechtstexte, die nicht eins zu eins übersetzt werden.
  • Jede Sprache hat ein eigenes Team, das nur seine Site sehen und bearbeiten soll.
  • Die Märkte laufen unter eigenen Domains, und einer soll sich später abschalten oder abgeben lassen, ohne die anderen anzufassen.

Dafür bekommst du eine klare Trennung. Inhalte, Rollen und Mediathek gehören je zu einer Sprache, Kern und Plugins aktualisierst du trotzdem nur einmal für das ganze Netzwerk.

Die Kehrseite beginnt schon in der Anleitung. Die Dokumentation verlangt vor dem Einrichten eine Sicherung und deaktivierte Plugins, und die Wahl zwischen Subdomains und Unterordnern lässt sich danach nur mühsam ändern. Plugins installiert nur der Netzwerk-Admin, die einzelne Site kann sie lediglich aktivieren. Im Betrieb kommen Folgen dazu, die man erst später bemerkt:

  • Jede Site hat ihre eigene Mediathek. Ein Produktbild, das in fünf Sprachen erscheint, lädst du fünfmal hoch oder brauchst dafür ein weiteres Plugin.
  • Die Sites wissen nichts voneinander. Welche Seite die Übersetzung welcher anderen ist, kennt WordPress nicht, also gibt es ohne Zusatz-Plugin oder Handpflege weder hreflang noch einen Sprachumschalter, der auf die passende Seite führt.
  • Nicht jedes Plugin ist für Netzwerke gebaut. Vor dem Umstieg gehört jedes einzelne auf diese Frage geprüft.
  • Der Weg zurück ist lang. Aus einem Netzwerk wieder eine Einzelinstallation zu machen, ist ein Umzug und kein Schalter.

Unsere Einordnung: Sind deine Sprachen Übersetzungen desselben Angebots, nimm ein Übersetzungs-Plugin. Sind es eigenständige Märkte mit eigenen Leuten und eigenen Domains, ist Multisite die ehrlichere Architektur, und WPML brauchst du dann womöglich gar nicht. Für zwei oder drei Sprachen auf einer normalen Unternehmensseite ist ein Netzwerk Verwaltung ohne Gegenwert.

hreflang: woran Mehrsprachigkeit bei Google scheitert

Welchen Weg du auch wählst: Google erfährt über hreflang-Verweise, welche Seite welche Sprachfassung ist. Laut Google Search Central, Dokumentation zu lokalisierten Versionen muss jede Sprachfassung sich selbst und alle anderen nennen, und verweisen zwei Seiten nicht gegenseitig aufeinander, ignoriert Google die Angaben. Genau hier trennen sich Werkzeuge, die hreflang aus einer gepflegten Verknüpfung ableiten, von Aufbauten, in denen jemand die Verweise von Hand nachzieht. In einem Multisite-Netz ohne Verbindungs-Plugin bist das du, bei jeder neuen Seite in jeder Sprache. Was das bei sieben Sprachen heißt, haben wir in unserem eigenen Blog in sieben Sprachen gelernt: Jede neue Übersetzung bedeutet, alle Geschwister anzufassen.

Was wir auf einer echten Seite gemessen haben

Für Wimpel haben wir das auf einer fremden Seite nachgemessen, nicht auf einer Demo. In der Fallstudie zur zweisprachigen WordPress-Seite lief am 14. September 2026 die kostenlose Verzeichnisfassung auf einer Installation mit 22 Seiten, 67 Beiträgen und acht weiteren aktiven Plugins. Die Werte daraus:

  • 13 Seitenpaare Deutsch/Englisch entstanden an einem Tag. Danach standen auf allen 26 Seiten genau drei hreflang-Verweise: Deutsch, Englisch, x-default.
  • Die eine bewusst einsprachig gelassene Seite bekam keinen Verweis. Gäbe Wimpel dort einen aus, verspräche es Google eine Übersetzung, die es nicht gibt.
  • Sieben Übersetzungsentwürfe haben wir Zeichen für Zeichen mit der Quelle verglichen. Die Startseite mit 191 Blöcken, zwei HTML-Inseln und drei Inline-Skripten kam unverändert heraus: 88.963 Zeichen in der Quelle, 88.963 in der Kopie.
  • Am Tag danach baute der Seitenbetreiber vier Seiten um und legte eine neu an. Alle 14 Seitenpaare zeigten danach weiter korrekt aufeinander.

Zur Fairness gehört der Rest des Befunds. Seitenvorlage und Elternseite fuhren beim Kopieren nicht mit, und einen Hinweis auf veraltete Übersetzungen gab es nicht; alles steht offen in der Fallstudie. Für deine eigene Wahl ist die Methode nützlicher als unser Ergebnis: Lass eine Seite bewusst einsprachig und sieh im Quelltext nach, ob dein Plugin trotzdem hreflang ausgibt. Das dauert zwei Minuten und funktioniert mit jedem Werkzeug aus diesem Vergleich.

Vergleichstabelle

Einstiegspreise laut Herstellerseite, Stand: 4. Oktober 2026.

LösungArchitekturFreie VersionEinstiegspreisRückbau ohne Verlust
WPMLeigene Tabellen + Rewritesnein, nicht im Verzeichnisab 39 €/Jahraufwendig
PolylangTaxonomien + URL-Logikja, ohne SprachgrenzePro ab 99 €/Jahr zzgl. MwSt.Beiträge bleiben, Sprach-URLs nicht
TranslatePressFrontend-Segmenteja, 1 Zusatzspracheab 99 €/JahrÜbersetzungen im Plugin
WeglotSaaS-Proxyja, 2.000 Wörter und 1 Spracheab 15 €/Monatnein, Miete endet
MultilingualPressMultisitealte Version 2 eingestelltab 149 €/Jahr inkl. MwSt.Sites bleiben
Wimpelnormale Beiträgeja, ohne KI-ÜbersetzungPro 59 €/Jahr zzgl. MwSt.ja, konstruktionsbedingt

Unsere Empfehlung

Für Shops mit vielen Sprachen und String-Übersetzungs-Bedarf bleibt WPML die vollständigste Wahl, Polylang die freie Annäherung daran, für WooCommerce mit bezahltem Add-on. Wer Redakteuren das Übersetzen so leicht wie möglich machen will, nimmt TranslatePress. Weglot kauft Geschwindigkeit mit Dauerkosten und Abhängigkeit. Getrennte Märkte mit eigenen Teams gehören in ein Multisite-Netz. Und wer Sprachen ergänzen will, ohne URLs und Datenbank umzubauen, schaut sich Wimpel an: Übersetzungen sind eigene Beiträge mit normalen Permalinks, die jede Deinstallation samt Adresse überleben. Wie sich Wimpel neben diesen Jahrespreisen einordnet, steht in der Übersicht unsere Preise im Überblick.

Kurz gesagt: Die wichtigste Frage bei der WPML-Alternative ist nicht „Was kann das Plugin?“, sondern „Was bleibt übrig, wenn ich es wieder entferne?“. Bei Übersetzungen als normalen Beiträgen mit eigenen Permalinks lautet die Antwort: alles, samt Adresse.

Mehrsprachig ohne Umbau

Wimpel: Übersetzungen als normale Beiträge, hreflang-Engine, Sprachumschalter. Die Grundfunktionen gibt es kostenlos im WordPress-Verzeichnis. Pro mit Ein-Klick-Markt-Assistent und Kostenschätzung vor dem Start kostet 59 Euro pro Jahr zzgl. MwSt., 14 Tage testen ohne Zahlungsdaten.

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Häufige Fragen

Was ist die beste kostenlose WPML-Alternative?

Für die meisten Seiten Polylang. Die Gratis-Fassung kennt keine Sprachgrenze und übersetzt Beiträge, Seiten, Medien, Kategorien sowie klassische Menüs und Widgets; für WooCommerce braucht es ein bezahltes Add-on ab 99 € im Jahr. TranslatePress ist kostenlos, solange eine Zusatzsprache reicht. Wimpel steht ebenfalls gratis im WordPress-Verzeichnis, mit hreflang und Sprachumschalter, aber ohne KI-Übersetzung. Stand der Angaben: 4. Oktober 2026.

WPML oder Multisite: was ist besser?

Für Übersetzungen desselben Inhalts ist ein Übersetzungs-Plugin wie WPML, Polylang oder Wimpel die einfachere Wahl, für eigenständige Märkte mit eigenen Teams und Domains eher Multisite. Multisite macht jede Sprache zu einer eigenen Website im Netzwerk, mit eigener Mediathek und eigenen Rollen. Dafür wissen die Sites nichts voneinander: hreflang und ein Sprachumschalter brauchen ein Zusatz-Plugin oder Handarbeit. Der Wechsel ins Netzwerk und wieder zurück ist ein Umzug, kein Schalter.

Was ist eine gute Alternative zu Polylang?

Das hängt davon ab, was dich an Polylang stört. Wer lieber im Frontend übersetzt als im Backend, ist bei TranslatePress richtig, kostenlos allerdings nur mit einer Zusatzsprache. Wer keine Sprach-URLs und Rewrite-Regeln vom Plugin will, schaut sich Wimpel an: Übersetzungen sind normale Seiten mit eigenem Permalink, die Gratis-Fassung steht im WordPress-Verzeichnis. Wer getrennte Märkte mit eigenen Teams betreibt, prüft Multisite.

Warum wechseln so viele von WPML weg?

Die häufigsten Gründe sind Performance auf größeren Sites, Konflikte mit anderen Plugins und die tiefe Verzahnung mit der Datenbank, die Umzüge und Rückbauten aufwendig macht. Funktional ist WPML weiterhin das vollständigste Werkzeug.

Verliere ich meine Übersetzungen beim Plugin-Wechsel?

Bei den meisten Lösungen sind die Übersetzungen an die Plugin-Strukturen gebunden: WPML und Polylang speichern Verknüpfungen in eigenen Strukturen, TranslatePress hält Segmente in Plugin-Tabellen, bei Weglot liegen sie beim Dienstleister. Bei Wimpel sind Übersetzungen normale Beiträge und bleiben bei einer Deinstallation vollständig erhalten.

Brauche ich /en/-URLs für Google?

Nein. Google verlangt keine bestimmte URL-Struktur für Sprachversionen. Entscheidend sind korrekte, bidirektionale hreflang-Verweise zwischen den Sprachfassungen, die jede URL-Struktur liefern kann.

Was kostet eine mehrsprachige WordPress-Website laufend?

Bei Plugin-Lösungen die Jahreslizenz, im Einstiegstarif je nach Werkzeug zwischen 0 und rund 150 Euro (Stand: Oktober 2026), plus einmalige Übersetzungskosten. Bei SaaS-Diensten wie Weglot fallen dauerhaft monatliche Gebühren an, gestaffelt nach Wortzahl und Seitenaufrufen. Die Übersetzung ist dort gemietet, nicht gekauft.

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