ThirstyAffiliates Alternative: Linkjet als kostenlose Option für Affiliate-Links
Du suchst eine ThirstyAffiliates Alternative, die Affiliate-Link-Cloaking, saubere Statistik und Redirects in einem kostenlosen Plugin bündelt? Hier ist ein ehrlicher Vergleich.
Kurz vorweg, damit du weißt, wer hier schreibt: Dieser Artikel kommt von uns, den Machern von Linkjet. Wir haben also ein eigenes Produkt im Rennen. Trotzdem bemühen wir uns um einen fairen Vergleich – ThirstyAffiliates ist ein solides, verbreitetes Plugin, und das erkennen wir gern an. Ziel dieses Beitrags ist, dir bei der Entscheidung zu helfen, nicht dir etwas schönzureden.
Warum überhaupt eine ThirstyAffiliates Alternative suchen?
ThirstyAffiliates gilt als einer der Klassiker, wenn es um die Verwaltung und das Cloaking von Affiliate-Links in WordPress geht. Viele Affiliate-Marketer arbeiten seit Jahren damit. Warum schauen sich trotzdem regelmäßig Leute nach einer Alternative um? In der Regel geht es um ein paar wiederkehrende Punkte.
Der häufigste Grund ist die Aufteilung in eine kostenlose und eine kostenpflichtige Pro-Version. Die Gratis-Variante erledigt die Grundaufgaben, aber einige Funktionen, die man im Alltag gern hätte, stecken hinter einer Bezahlschranke. Wer regelmäßig gegen diese Grenze läuft, fragt sich irgendwann, ob es dasselbe nicht auch ohne wiederkehrende Kosten gibt.
Ein zweiter Grund ist der Wunsch nach einem Werkzeug statt drei. Viele Websites brauchen nicht nur Affiliate-Link-Cloaking, sondern auch klassische 301-Weiterleitungen, einen 404-Monitor und eine verständliche Klick-Statistik. Statt dafür mehrere Plugins zu kombinieren, ist ein Tool, das alles abdeckt, oft die aufgeräumtere Lösung.
Dazu kommen zwei Themen, die immer wichtiger werden: Datensparsamkeit und Automatisierung. Wer DSGVO-konform arbeiten will, achtet darauf, welche Daten ein Plugin sammelt und ob es nach außen telefoniert. Und wer viele Links pflegt, will das nicht alles per Hand klicken, sondern per Schnittstelle steuern.
Was ThirstyAffiliates gut macht
Fangen wir mit dem an, was für ThirstyAffiliates spricht. Das Plugin ist speziell auf Affiliate-Marketing zugeschnitten und hat sich über die Jahre einen festen Platz erarbeitet. Es verwaltet Affiliate-Links zentral, cloakt sie hinter hübschen internen Adressen und lässt sich gut in den Redaktionsalltag einbauen, etwa beim Einfügen von Links in Beiträge.
Weil es so verbreitet ist, findest du viel Dokumentation, Erfahrungsberichte und Community-Wissen. Für viele Affiliate-Publisher ist das ein echter Vorteil: Man arbeitet mit einem etablierten Werkzeug, zu dem es zu fast jeder Frage schon eine Antwort gibt. Wer bereits produktiv damit läuft und keine Reibungspunkte spürt, hat selten einen zwingenden Grund zu wechseln.
Linkjet als Alternative
Linkjet ist ein schlankes Weiterleitungs- und Affiliate-Plugin für WordPress. Der wichtigste Unterschied vorab: Linkjet ist zu 100 % kostenlos, steht unter GPLv2 und hat keine Pro-Paywall. Es gibt keine gesperrten Funktionen, keine wiederkehrende Lizenzgebühr, kein „Upgrade für dieses Feature".
Für Affiliate-Marketing bringt Linkjet das mit, worauf es ankommt: Affiliate-Link-Cloaking mit den passenden Link-Attributen (rel="nofollow" beziehungsweise rel="sponsored"), hübsche Kurzlinks im Stil /go/… und die Weitergabe von Parametern an das Ziel. Damit verpackst du deine Partnerlinks sauber und behältst die Kontrolle über die sichtbare URL.
Darüber hinaus deckt Linkjet die klassische Redirect-Welt gleich mit ab. Du kannst Weiterleitungen als 301, 302, 307, 308 oder 410 anlegen – von der dauerhaften Umleitung bis zum bewusst gesetzten „Inhalt entfernt". Wie das im Detail funktioniert, zeigt unsere Anleitung zu WordPress-301-Weiterleitungen.
Bei den Daten bleibt Linkjet bewusst sparsam. Die Klick-Statistik ist IP-anonymisiert und damit DSGVO-freundlich, ein Bot-Filter hält automatische Zugriffe aus den Zahlen heraus, und es kommt kein externes GeoIP zum Einsatz. Überhaupt macht Linkjet keine externen Calls – was auf deinem Server passiert, bleibt auf deinem Server.
Dazu kommen praktische Extras: ein 404-Monitor, mit dem du kaputte Adressen findest und direkt umleitest, QR-Codes, die lokal erzeugt werden, sowie CSV- und JSON-Import und -Export für deine Links. Und für alle, die automatisieren oder mit KI arbeiten, gibt es eine vollständige REST-API mit OpenAPI-Beschreibung.
/go/produktname ein. Das macht deine Links lesbarer, erleichtert später den Export und du erkennst in der Statistik auf einen Blick, welcher Partner wie oft geklickt wird.Wo ThirstyAffiliates stark ist
Bleiben wir ehrlich. Es gibt gute Gründe, bei ThirstyAffiliates zu bleiben oder es überhaupt erst einzusetzen:
- Speziell für Affiliate-Marketing entwickelt und dort seit Langem etabliert.
- Große Verbreitung, viel Dokumentation und Community-Wissen zu fast jeder Frage.
- Eingespielter Redaktions-Workflow beim Setzen von Affiliate-Links in Beiträgen.
- Kostenpflichtige Pro-Version für alle, die zusätzliche Funktionen möchten und dafür zahlen wollen.
Wo Linkjet punktet
Und hier die Stärken von Linkjet, die für einen Umstieg sprechen:
- 100 % kostenlos unter GPLv2, ohne Pro-Paywall und ohne gesperrte Funktionen.
- Affiliate-Cloaking, Redirects (301/302/307/308/410), 404-Monitor und Statistik in einem Plugin.
- DSGVO-freundlich: IP-anonymisierte Klicks, Bot-Filter, kein externes GeoIP, keine externen Calls.
- Vollständige REST-API mit OpenAPI für Automatisierung und KI-Workflows.
- QR-Codes lokal erzeugt sowie CSV- und JSON-Import und -Export für deine Links.
Hinweise zum Umstieg von ThirstyAffiliates
Ehrlichkeit ist hier wichtig: Linkjet hat einen dedizierten Import-Assistenten für Pretty Links und Redirection, aber keinen direkten ThirstyAffiliates-Import. Wenn du von ThirstyAffiliates kommst, läuft der Umstieg also nicht per Knopfdruck, sondern über einen von zwei Wegen.
Der erste Weg ist die Neuanlage der wichtigsten Links direkt in Linkjet. Gerade wenn du nur eine überschaubare Zahl aktiver Affiliate-Links hast, ist das schnell erledigt und du räumst nebenbei gleich alte, tote Ziele aus.
Der zweite Weg führt über den CSV- oder JSON-Import. Wenn du deine bestehenden Links aus deinem alten System als Liste exportieren oder zusammenstellen kannst, bringst du sie in ein passendes CSV- oder JSON-Format und liest sie in Linkjet ein. So sparst du dir die Handarbeit bei größeren Beständen. Plane in beiden Fällen etwas Zeit ein, um nach dem Umzug stichprobenartig zu prüfen, ob deine Kurzlinks korrekt auf die richtigen Ziele weiterleiten.
Ehrliches Fazit
Wenn du mit ThirstyAffiliates rundum zufrieden bist, seinen Workflow schätzt und die Kosten der Pro-Version für dich passen, gibt es keinen zwingenden Grund zu wechseln. Ein etabliertes Werkzeug, das läuft, sollte man nicht aus Prinzip austauschen.
Wenn dich aber die Aufteilung in Gratis und Pro stört, wenn du Affiliate-Cloaking, Redirects und Statistik lieber in einem kostenlosen, datensparsamen Tool bündeln willst, oder wenn du auf Automatisierung per REST-API setzt, dann ist Linkjet eine ernsthafte Alternative. Der Umstieg braucht wegen des fehlenden ThirstyAffiliates-Imports ein bisschen Handarbeit – dafür bekommst du danach ein Plugin ohne Paywall und ohne externe Datenabflüsse. Einen ähnlich gelagerten Vergleich findest du übrigens in unserem Beitrag Pretty Links Alternative.
Linkjet kostenlos ausprobieren
Affiliate-Cloaking, Kurzlinks, Redirects und anonymisierte Statistik in einem Plugin – ohne Pro-Paywall und ohne externe Calls.