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Elopage-Alternativen 2026: sechs Optionen im Vergleich, mit Gebühren und Datenhoheit

Elopage heißt seit 2024 ablefy, und wer eine Alternative sucht, will meist eines von zwei Dingen: weniger Gebühren oder mehr Kontrolle über die eigenen Daten. Hier stehen sechs Optionen nebeneinander, mit den Gebühren von den offiziellen Preisseiten, dem Ort, an dem deine Kurse liegen, und der Frage, wem die Daten gehören.

Du verkaufst Online-Kurse, ein Coaching-Programm oder digitale Produkte über elopage, heute ablefy, und fragst dich, ob es günstiger oder unabhängiger geht? Dieser Vergleich klärt zuerst die Namensfrage und was ablefy heute kostet. Danach stehen sechs Alternativen in einer Tabelle, jede mit einer kurzen, ehrlichen Einordnung. Eine davon ist unser eigener Weg mit WordPress und MemberJet. Das sagen wir offen, und die Tabelle behandelt ihn wie die anderen.

Elopage heißt jetzt ablefy: Was du wissen musst

Falls du dich fragst, warum bei der Suche nach „elopage alternative wordpress“ inzwischen immer häufiger der Name ablefy auftaucht: Das Unternehmen hinter Elopage hat sich 2024 umbenannt. Die Plattform selbst, also der Verkauf von Kursen, Mitgliedschaften, Coaching-Terminen und digitalen Produkten mit integrierter Zahlungsabwicklung, ist im Kern dieselbe geblieben, nur unter neuem Markennamen. Bestandskunden wurden migriert, die grundsätzliche Funktionsweise hat sich nicht verschoben. Wer also nach einer Alternative zu Elopage sucht, sucht letztlich nach einer Alternative zu ablefy, und umgekehrt. Weil beide Suchbegriffe parallel im Umlauf sind, verwenden wir in diesem Artikel bewusst beide Namen nebeneinander. Auf ablefy.io steht im Seitenfuß inzwischen der Hinweis, dass die Weiterleitungen von elopage.com bald enden.

Was ablefy heute kostet

Laut der offiziellen Preisseite von ablefy (abgerufen am 29.09.2026) gibt es zwei Pläne. „Sell“ für den reinen Verkauf kostet 27 € im Monat. „Create & Sell“ mit Kursen, Mitgliederbereichen und Community richtet sich nach der Zahl der Mitglieder: 59 € im Monat bis 150 Mitglieder, 119 € bis 3.000, 229 € bis 10.000 und ab 397 € ohne Obergrenze. Dazu berechnet ablefy für jede erfolgreiche Standardzahlung 2,7 % + 0,50 €. Im Reseller-Modell, in dem ablefy Vertragspartner deiner Käufer wird, kommen je Verkauf 2,5 % + 1,00 € dazu.

Ein Rechenbeispiel zum Einordnen: Ein Kurs für 100 € mit 50 Verkäufen im Monat kostet im kleinsten Kurs-Plan 59 € Grundgebühr plus 50 × 3,20 € Zahlungsgebühren, zusammen 219 € im Monat. Im Reseller-Modell kommen 50 × 3,50 € = 175 € dazu. Sobald mehr als 150 Mitglieder Zugang haben, steigt die Grundgebühr auf den nächsten Plan.

Was Elopage/ablefy wirklich gut macht

Bevor wir über Alternativen sprechen, ein ehrlicher Blick auf die Stärken, denn die sind real. Elopage/ablefy ist als All-in-one-Lösung entstanden, und genau das ist ihr größter Vorteil: Du musst dich um technische Details kaum kümmern.

  • Zahlungsabwicklung aus einer Hand: Kreditkarte, PayPal, Lastschrift, Rechnungskauf oder Ratenzahlung sind direkt eingebaut, ohne dass du selbst einen Zahlungsdienstleister anbinden musst.
  • Rechnungsstellung und Steuerthemen automatisiert: Rechnungen werden automatisch erstellt, umsatzsteuerliche Besonderheiten beim digitalen Verkauf werden von der Plattform mit abgedeckt, statt dass du dich selbst durch OSS-Verfahren und Länderregeln arbeiten musst.
  • Kurse, Mitgliedschaften und Coaching in einem Tool: Von der klassischen Kursplattform über wiederkehrende Mitgliedschaften bis zu buchbaren Coaching-Slots deckt eine einzige Oberfläche viele Vertriebsmodelle ab.
  • Schneller Start ohne technisches Setup: Du legst ein Konto an, richtest ein Produkt ein und kannst innerhalb kurzer Zeit verkaufen, ganz ohne Hosting, Plugins oder Serverwissen.

Für viele Selbstständige, die schnell und ohne technischen Aufwand starten wollen, ist das eine überzeugende Kombination. Es gibt einen guten Grund, warum Elopage/ablefy im deutschsprachigen Markt für digitale Produkte so verbreitet ist.

Die ehrlichen Nachteile von Elopage/ablefy

Genauso ehrlich gehört die andere Seite dazu. Der Preis für das „alles aus einer Hand“-Versprechen sind vier Punkte, die auf Dauer ins Gewicht fallen können.

  • Laufende Gebühren plus Transaktionskosten: Neben der monatlichen Grundgebühr fallen je erfolgreicher Standardzahlung 2,7 % + 0,50 € an, im Reseller-Modell mehr. Bei wachsendem Umsatz wachsen die Kosten also mit, nicht nur einmalig, sondern dauerhaft und mit jedem einzelnen Verkauf.
  • Plattform-Abhängigkeit: Design, Funktionsumfang, Checkout-Ablauf und Weiterentwicklung liegen komplett in der Hand des Anbieters. Was heute funktioniert, kann sich mit dem nächsten Preismodell-Update ändern, und du hast darauf keinen Einfluss.
  • Daten liegen extern: Mitgliederdaten, Kursfortschritte und Kaufhistorien liegen auf den Servern der Plattform, nicht in deiner eigenen Infrastruktur. Ein Export ist meist möglich, aber du bist strukturell von einem Drittanbieter abhängig.
  • Lock-in bei einem Wechsel: Je länger du mit einer All-in-one-Plattform arbeitest, desto mehr Prozesse, Inhalte und Kundenbeziehungen hängen an ihr. Ein späterer Wechsel wird dadurch aufwendiger, nicht einfacher.

Keiner dieser Punkte macht Elopage/ablefy zu einer schlechten Wahl. Sie sind schlicht der Preis für Komfort, und für manche Anbieter lohnt sich dieser Preis. Für andere, deren Umsatz wächst oder die Wert auf eigene Datenhoheit legen, wird er irgendwann spürbar.

Sechs Alternativen zu elopage und ablefy im Überblick

Die Tabelle trennt, was oft vermischt wird: wer kassiert, wo die Kurse liegen und wem die Daten gehören. Alle Gebühren stammen von den offiziellen Preisseiten der Anbieter, abgerufen am 29.09.2026. Was dort nicht stand, steht hier als „nicht angegeben“ und ist von uns nicht geprüft.

AnbieterModellGebühren laut PreisseiteHosting der KurseDatenhoheit
ablefy (zum Vergleich)All-in-one: Zahlung, Kurse, Rechnungenab 27 €/Monat, mit Kursbereich ab 59 €/Monat; 2,7 % + 0,50 € je Zahlung, im Reseller-Modell zusätzlich 2,5 % + 1,00 €beim Anbieter, laut Preisseite „Hosting in Europa“Kurs- und Kundendaten beim Anbieter
Digistore24Reseller: Verkauf, Rechnungen, Steuernkeine Gebühr vor dem ersten Umsatz; 7,9 % des Bruttopreises + 1 € je Verkauf, ab 400 € Produktpreis verringerte Margen bis 2,9 %Kursbereich separat, etwa Coachy oder WordPressKäuferdaten bei Digistore24 als Vertragspartner
Coachygehosteter MitgliederbereichPremium 42 €/Monat (35 € bei jährlicher Zahlung), Deluxe 78 €, Enterprise 234 €, zzgl. MwSt.; Transaktionsgebühr nicht angegeben, Zahlung über externe Anbieter wie Digistore24beim Anbieter, laut Coachy „innerhalb der EU gespeichert“Kurs- und Mitgliederdaten beim Anbieter
memberspotgehostete KursplattformStarter 49 €/Monat (39 € bei jährlicher Zahlung), Grow 119 €, Scale 249 €, netto; 0 % Transaktionsgebühr, Stripe-Gebühren extrabeim Anbieter, Standort nicht angegebenKurs- und Mitgliederdaten beim Anbieter
Kajabigehostete All-in-one-PlattformBasic 179 $/Monat (143 $ bei jährlicher Zahlung), Growth 249 $, Pro 499 $; keine Umsatzbeteiligung, Kartengebühren von Kajabi Payments je nach Landbeim Anbieter, Standort nicht angegebenKurs- und Kundendaten beim Anbieter
Teachablegehostete KursplattformStarter 39 $/Monat (29 $ bei jährlicher Zahlung) + 7,5 % Transaktionsgebühr; Builder 89 $ (69 $) und Growth 189 $ (139 $) mit 0 %; Kartengebühren extrabeim Anbieter, Standort nicht angegebenKurs- und Kundendaten beim Anbieter
WordPress + MemberJeteigene Kursplattform, Zahlung über Digistore24MemberJet Free 0 €, Pro 149 €/Jahr (3 Websites), Flotte 399 €/Jahr (25 Websites); keine Umsatzbeteiligung; dazu Digistore24 (7,9 % + 1 €) und dein Hostingauf deinem eigenen WebspaceKurs- und Mitgliederdaten in deiner WordPress-Datenbank, Käuferdaten zusätzlich bei Digistore24

Quellen, alle abgerufen am 29.09.2026: ablefy.io/preise, digistore24.com/de/vendoren, coachy.net/de/preise und coachy.net (EU-Speicherung), memberspot.de/preise, kajabi.com/pricing, teachable.com/pricing, für MemberJet unsere Preisseite. Kajabi und Teachable nennen ihre Preise in US-Dollar. Preise ändern sich, vor einer Entscheidung lohnt der Blick auf die aktuelle Seite.

CopeCart steht nicht in der Tabelle, kommt als Zahlungsanbieter aber in Frage. Laut copecart.com kostet es 4,9 % + 1 € je Verkauf ohne Grundgebühr; für Early Adopters, die sich qualifizieren, gilt bis 31. Oktober ab 2,9 % + 1 € (Stand: 8. Oktober 2026). Am 29.09. stand dort nur das Early-Adopter-Angebot, deshalb fehlte der Standardsatz bisher.

Die Alternativen im Einzelnen

Digistore24: der Reseller ohne Grundgebühr

Digistore24 ist kein Kursbereich, sondern der Verkäufer deiner Produkte. Als Reseller übernimmt es laut eigener Seite Rechnungsstellung, Steuerabführung und die Bearbeitung von Rückgaben. Gebühren fallen erst an, wenn du verkaufst: 7,9 % des Bruttopreises plus 1 € je Verkauf. Bei einem 100-€-Kurs sind das 8,90 € je Verkauf ohne Grundgebühr, bei ablefy im Reseller-Modell 6,70 € je Verkauf plus Monatsplan. Wer wenig verkauft, fährt ohne Grundgebühr meist günstiger, wer viel verkauft, mit. Für den Kursbereich brauchst du zusätzlich eine Plattform wie Coachy oder eine eigene WordPress-Seite.

Coachy: gehosteter Mitgliederbereich mit Digistore24-Anbindung

Coachy verkauft feste Pakete: 42 € im Monat für einen Kurs, 78 € für drei Kurse, 234 € für unbegrenzt viele, jeweils zzgl. MwSt., bei jährlicher Zahlung zwei Monate günstiger. Laut Coachy liegen die Daten innerhalb der EU. Eine eigene Transaktionsgebühr nennt die Preisseite nicht, dafür Anbindungen an Digistore24, etwa für 1-Klick-Upsells, und über Zapier oder Make an weitere Dienste wie PayPal. Du zahlst also den Paketpreis plus die Gebühren deines Zahlungsanbieters. Passend für alle, die ohne Technik starten und über Digistore24 verkaufen wollen.

memberspot: ohne Transaktionsgebühr, mit Mitgliedergrenzen

memberspot rechnet nach Paket und Mitgliederzahl: Starter 49 € im Monat für einen Kurs und 100 Mitglieder, Grow 119 € für unbegrenzte Kurse und 2.500 Mitglieder, Scale 249 € für 10.000 Mitglieder, alle Preise netto und bei jährlicher Zahlung günstiger. Eine Transaktionsgebühr nimmt memberspot laut Preisseite nicht, die Gebühren von Stripe kommen dazu. Wo die Daten gehostet werden, nennt die Preisseite nicht.

Kajabi: viel Funktion, Preise in Dollar

Kajabi bündelt Kurse, Website und Community und nimmt laut Preisseite keine Umsatzbeteiligung. Der Einstieg liegt dafür bei 179 $ im Monat, 143 $ bei jährlicher Zahlung, Growth kostet 249 $, Pro 499 $. Für Zahlungen über Kajabi Payments fallen Kartengebühren an, die je nach Land verschieden sind. Kajabi lohnt sich vor allem, wenn du viel Umsatz über eine einzige Plattform machst und die hohe Grundgebühr sich verteilt.

Teachable: günstig im Einstieg, teuer je Verkauf

Teachable startet bei 39 $ im Monat (29 $ bei jährlicher Zahlung, Stand: 8. Oktober 2026), nimmt im Starter-Tarif aber 7,5 % Transaktionsgebühr je Verkauf. Ab Builder (89 $, jährlich 69 $) und Growth (189 $, jährlich 139 $) fällt diese Gebühr weg, Kartengebühren kommen in jedem Tarif dazu. Bei einem 100-€-Kurs mit 50 Verkäufen im Monat machen 7,5 % rund 375 € aus, da rechnet sich der Builder-Tarif schnell.

WordPress + MemberJet: die eigene Kursplattform ohne Provision

Die Alternative zu einer gehosteten Plattform ist nicht zwangsläufig kompliziert. Wenn du ohnehin WordPress nutzt oder bereit bist, deine Präsenz darauf umzustellen, lässt sich mit wenigen Bausteinen eine vollwertige, selbst gehostete Kursplattform aufbauen.

Kern ist unser Plugin MemberJet: eine kostenlose, unter der GPLv2 lizenzierte Membership- und Kurs-Lösung für WordPress. Kurse, Module und Lektionen legst du direkt in WordPress an, inklusive Drip-Content, Fortschritts-Tracking, Quizzen und Diskussionen je Lektion. Die Zahlungsabwicklung übernimmt dabei nicht MemberJet selbst, sondern Digistore24: MemberJet bindet Digistore24 über eine IPN-Schnittstelle (Instant Payment Notification) an, kryptografisch per SHA-512-Signaturprüfung abgesichert und idempotent verarbeitet, damit dieselbe Meldung nie zu doppelten Freischaltungen führt. Kauft jemand dein Produkt, legt MemberJet automatisch das Mitglied an und schaltet den Kurs frei; bei Rückerstattung oder ausbleibender Zahlung wird der Zugang zuverlässig wieder gesperrt.

Der entscheidende Punkt für den Vergleich mit Elopage/ablefy: Digistore24 übernimmt dabei als Handelspartner auch die Rechnungsstellung und die umsatzsteuerlichen Aspekte des Verkaufs. Du bekommst also einen vergleichbaren Komfort wie bei einer All-in-one-Plattform, nur dass Kursinhalte, Mitgliederverwaltung und Lernerfahrung vollständig auf deiner eigenen WordPress-Seite laufen. Ergänzt wird das um KI-Kurstools auf Basis von Claude nach dem BYOK-Prinzip (Bring Your Own Key): Du hinterlegst deinen eigenen API-Schlüssel und lässt dir beim Erstellen von Kursen, Lektionen und Quizzen helfen, statt dass die Kosten in einem intransparenten Plattform-Paket verschwinden. Und weil MemberJet self-hosted läuft, liegen Mitglieder- und Kursdaten in deiner eigenen WordPress-Datenbank, ein wichtiger Punkt, wenn dir DSGVO-konforme, eigene Datenhoheit wichtig ist, statt dass diese Daten strukturell bei einem externen SaaS-Anbieter liegen.

MemberJet Free kostet nichts. MemberJet Pro kostet 149 € im Jahr für drei Websites, die Flotte-Lizenz 399 € im Jahr für 25 Websites. Eine Umsatzbeteiligung gibt es in keiner Stufe. Die ehrliche Grenze: MemberJet ist auf Digistore24 ausgerichtet und bindet keine breite Auswahl an Zahlungsdiensten an. Wer direkt über Stripe oder PayPal abrechnen will, ist mit einer der gehosteten Plattformen besser bedient. Und die Einrichtung von WordPress, MemberJet und Digistore24 kostet einmal Zeit, die bei ablefy oder Coachy entfällt.

Praktischer Rat: Wer nur ein einzelnes, kleines Produkt verkaufen will, spürt den Unterschied kaum. Wer mehrere Kurse, wachsenden Umsatz oder langfristige Kundenbeziehungen plant, sollte die Kostenkurve und die Datenhoheit von Anfang an mitdenken.

Für wen Elopage/ablefy trotzdem die bessere Wahl ist

Ganz bewusst kein Plädoyer gegen Elopage/ablefy: Wenn du gerade erst startest, technisches Setup scheust oder nur ein einzelnes, überschaubares Produkt verkaufen willst, ist die All-in-one-Lösung nach wie vor eine solide, naheliegende Wahl. Du zahlst für Bequemlichkeit, und diese Bequemlichkeit ist bei geringem Volumen ihr Geld oft wert. Auch wer bereits erfolgreich mit Elopage/ablefy arbeitet und mit dem laufenden Betrieb zufrieden ist, hat keinen zwingenden Grund zu wechseln. „Es funktioniert“ ist ein legitimes Argument. Ein Wechsel lohnt sich in der Regel erst, wenn Transaktionskosten spürbar ins Gewicht fallen, du mehr Kontrolle über Design und Datenhaltung willst oder dein Angebot langfristig auf einer eigenen, unabhängigen Infrastruktur stehen soll.

Migrationsskizze: So gehst du den Wechsel an

Wenn du dich für den Umzug entscheidest, hilft ein strukturiertes Vorgehen, damit während der Umstellung kein Verkauf und kein Mitgliederzugang verloren geht.

  1. Bestandsaufnahme. Liste alle laufenden Produkte, Mitgliedschaften und Kursinhalte auf und exportiere, was sich exportieren lässt: Texte, Videos, Downloads, Mitgliederlisten.
  2. WordPress und MemberJet einrichten. Der Setup-Wizard von MemberJet führt dich in wenigen Schritten von Null zum funktionierenden Mitgliederbereich.
  3. Digistore24-Konto und Produkt anlegen. Richte dein Produkt bei Digistore24 ein und verknüpfe es im nächsten Schritt mit dem passenden Kurs in MemberJet.
  4. Kursinhalte übertragen. Module und Lektionen legst du in MemberJet neu an; bei größerem Umfang kannst du die KI-Kurstools nutzen, um Gliederung und Lektionstexte schneller aufzusetzen.
  5. Parallelbetrieb einplanen. Lass die alte Plattform für laufende Mitgliedschaften zunächst weiterlaufen, während Neuverkäufe schon über WordPress abgewickelt werden. So vermeidest du einen harten Cut für Bestandskunden.
  6. Bestandsmitglieder informieren und umziehen. Kommuniziere den Wechsel aktiv, biete den neuen Zugang per Magic-Link an und beende den Parallelbetrieb erst, wenn alle aktiven Mitglieder umgezogen sind.

Eine Migration ist kein Wochenendprojekt, aber auch kein Grund zur Sorge, wenn du sie in klaren Schritten angehst statt alles auf einmal umzustellen. Wie ein Mitgliederbereich mit Digistore24 technisch grundsätzlich aufgebaut ist, zeigt unsere Anleitung WordPress-Mitgliederbereich mit Digistore24 einrichten, und für den eigentlichen Kursaufbau findest du in Online-Kurs mit WordPress erstellen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Falls dich zusätzlich interessiert, wie sich MemberJet gegenüber einer anderen bekannten Digistore24-Lösung schlägt, lohnt ein Blick auf DigiMember Alternative.

Eigene Kursplattform statt SaaS-Provisionen

MemberJet verbindet WordPress mit nativer Digistore24-Anbindung, moderner Kurs-UX und KI-Kurstools, self-hosted und ohne SaaS-Abhängigkeit. Free kostet nichts, MemberJet Pro 149 € im Jahr.

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Fazit: erst das Modell wählen, dann den Anbieter

Die sechs Alternativen lösen dasselbe Problem auf drei Arten. Digistore24 übernimmt den Verkauf ohne Grundgebühr, braucht aber einen Kursbereich dazu. Coachy, memberspot, Kajabi und Teachable liefern den Kursbereich fertig gehostet, zum Paketpreis und mit den Daten beim Anbieter. WordPress mit MemberJet ist die eigene Plattform: einmal Einrichtung, dafür keine Umsatzbeteiligung für den Kursbereich und alle Kurs- und Mitgliederdaten in deiner Datenbank. ablefy selbst bleibt eine solide Wahl, wenn dir das Rundum-Paket die Grundgebühr wert ist. Was MemberJet in welcher Stufe kann, steht auf unserer Preisseite.

Keine Zeit für die Einrichtung? Unsere Agentur übernimmt Mitgliederbereich und Online-Kurs: MemberJet-Einrichtung mit Kursstruktur, Drip-Content und Digistore24-Anbindung ab 2.400 € Festpreis, und ein Testkauf wird durchgespielt, bevor du live gehst.

Häufige Fragen zur Elopage-Alternative für WordPress

Welche Alternativen zu elopage und ablefy gibt es?

Die wichtigsten Optionen sind Digistore24 als Reseller ohne Grundgebühr, gehostete Kursplattformen wie Coachy, memberspot, Kajabi und Teachable sowie eine eigene Kursplattform auf WordPress mit MemberJet. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wer die Zahlung abwickelt, ob eine Grundgebühr oder eine Transaktionsgebühr anfällt und ob Kurs- und Mitgliederdaten beim Anbieter oder in deiner eigenen Datenbank liegen. Die Gebühren laut offizieller Preisseite, abgerufen am 29.09.2026, stehen in der Tabelle oben.

Was ist der Unterschied zwischen Elopage und ablefy?

Es gibt inhaltlich keinen echten Unterschied: Elopage heißt seit 2024 offiziell ablefy. Das Unternehmen hat sich umbenannt, die Plattform mit Kursen, Mitgliedschaften und integrierter Zahlungsabwicklung ist im Kern dieselbe geblieben. Bestandskunden wurden mit ihren Produkten und Konten übernommen. Wenn du online nach „Elopage Alternative“ oder „ablefy Alternative“ suchst, meinst du also faktisch dasselbe Anliegen.

Ist MemberJet eine gute Elopage-Alternative?

Für alle, die eine eigene, selbst gehostete Kursplattform mit voller Datenhoheit wollen, ja. Die Free-Version von MemberJet kostet nichts, läuft komplett auf deinem WordPress und bindet Digistore24 nativ für die Zahlungsabwicklung inklusive Rechnungen an. Wer dagegen ohne jedes technische Setup sofort starten will oder nur ein einzelnes kleines Produkt verkauft, ist mit der All-in-one-Bequemlichkeit von Elopage/ablefy oft besser bedient. Es kommt also auf dein Vorhaben und deinen Wunsch nach Unabhängigkeit an.

Wie viel kostet es, Elopage/ablefy durch WordPress und MemberJet zu ersetzen?

Die Free-Version von MemberJet kostet nichts und steht unter der GPLv2. Für erweiterte Anforderungen gibt es kostenpflichtige Stufen: MemberJet Pro liegt bei 149 Euro im Jahr für drei Websites, die Flotte-Stufe bei 399 Euro im Jahr für 25 Websites. Laufende Kosten entstehen außerdem durch dein WordPress-Hosting sowie durch die transaktionsbezogenen Provisionen von Digistore24 bei jedem Verkauf, ähnlich wie bei Elopage/ablefy. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass keine monatliche Plattformgebühr und keine Umsatzbeteiligung für den Membership- und Kursbereich selbst anfällt, da dieser Teil direkt auf deiner eigenen WordPress-Seite läuft.

Übernimmt Digistore24 bei einer WordPress-Kursplattform auch Rechnungen und Steuern?

Ja, Digistore24 tritt beim Verkauf digitaler Produkte als Handelspartner auf und übernimmt dabei die Rechnungsstellung sowie die umsatzsteuerliche Abwicklung des jeweiligen Kaufs. MemberJet bindet Digistore24 über eine signaturgeprüfte, idempotente IPN-Schnittstelle an, sodass ein Kauf automatisch den Kurszugang freischaltet, während Digistore24 im Hintergrund die kaufmännische Seite übernimmt. Damit bekommst du bei der Zahlungsabwicklung einen ähnlichen Komfort wie bei einer All-in-one-Plattform, nur eben kombiniert mit einer selbst gehosteten Kursumgebung.

Wie migriere ich meine Kurse von Elopage/ablefy zu WordPress?

Am besten in klaren Schritten statt in einem harten Cut: Bestandsaufnahme und Export der vorhandenen Inhalte, Einrichtung von WordPress und MemberJet über den Setup-Wizard, Anlage des Produkts bei Digistore24, Übertragung der Kursinhalte in MemberJet und ein Parallelbetrieb, während bestehende Mitglieder aktiv informiert und schrittweise umgezogen werden. Erst wenn alle aktiven Zugänge übertragen sind, beendest du den Parallelbetrieb auf der alten Plattform.

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