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Broken Link Checker für WordPress: Die besten kostenlosen Tools

Ein WordPress Broken Link Checker kostenlos zu betreiben ist einfacher, als du denkst – wenn du weißt, welches Tool wofür taugt und wann ein Dauerplugin mehr schadet als nützt.

Jeder kaputte Link auf deiner Website ist eine kleine Enttäuschung – für Besucher, für Google und manchmal auch für deinen Geldbeutel. Die gute Nachricht: Einen WordPress Broken Link Checker kostenlos zu betreiben ist kein Hexenwerk. Die schlechte Nachricht: Nicht jedes Tool, das dafür beworben wird, ist auch die richtige Wahl für deine Seite. In diesem Beitrag schauen wir uns die gängigen kostenlosen Optionen ehrlich an – inklusive ihrer Schwächen – und zeigen dir einen Workflow, mit dem du kaputte Links findest, bewertest und sauber behebst.

Warum kaputte Links mehr schaden, als du denkst

Ein toter Link wirkt erstmal wie eine Kleinigkeit. In der Summe ist er das aber selten. Kaputte Links wirken auf mehreren Ebenen gleichzeitig gegen dich:

  • SEO: Verlinkst du intern auf eine tote Seite, verpufft die Linkkraft, die du eigentlich weitergeben wolltest. Eine Häufung kaputter Links wertet Google zudem als Zeichen mangelnder Pflege – kein Rankingfaktor im klassischen Sinn, aber ein Vertrauenssignal in die falsche Richtung.
  • Nutzererfahrung: Wer auf einen toten Link klickt, landet in einer Sackgasse und springt oft sofort ab – verlorene Zeit auf der Seite, verlorene Conversion.
  • Vertrauen: Eine Website mit vielen toten Links wirkt vernachlässigt. Das gilt besonders für Ratgeber- oder Vergleichsseiten, deren Wert auf der Aktualität der verlinkten Quellen beruht.
  • Affiliate-Einnahmen: Der teuerste Fall: Ein Partner ändert seine URL-Struktur oder stellt ein Programm ein, dein Link zeigt weiter auf die alte Adresse. Jeder Klick, der dort verpufft, ist eine Provision, die du oft erst Monate später beim Blick auf die Zahlen bemerkst.

Welche Arten kaputter Links es gibt

Nicht jeder tote Link sieht gleich aus, und nicht jeder wird von jedem Tool gleich gut gefunden. Für einen realistischen Überblick lohnt sich die Unterscheidung:

  • Interne Links: Verweise innerhalb deiner eigenen Website, die ins Leere laufen – etwa nach dem Löschen eines Beitrags oder einer Umstrukturierung der Kategorien.
  • Externe Links: Verweise auf fremde Seiten, die nicht mehr existieren, umgezogen sind oder ihren Inhalt komplett geändert haben. Diese Kategorie ist am schwersten zu kontrollieren, weil du auf die Pflege fremder Websites keinen Einfluss hast.
  • Bilder: Eingebundene Bilder, deren Datei gelöscht wurde oder deren externe Quelle nicht mehr erreichbar ist. Ein fehlendes Bild fällt Besuchern oft sofort ins Auge und wirkt unprofessionell.
  • Affiliate-Ziele offline: Ein Sonderfall der externen Links, aber mit eigenem Risiko: Das Partnerprogramm existiert vielleicht noch, aber die konkrete Produktseite, auf die du verlinkst, ist offline, umgezogen oder umbenannt. Der Klick landet dann oft auf einer generischen Fehlerseite statt beim Produkt – und die Provision bleibt aus.

Die Tool-Übersicht: Was taugt was?

Für die Suche nach kaputten Links gibt es reichlich Auswahl. Fünf Wege, die in der Praxis wirklich etwas bringen – mit Stärken und Schwächen, nicht nur Werbeversprechen.

ToolStärkenSchwächenAm besten für
Broken Link Checker (WPMU DEV)Automatisch im Hintergrund, prüft auch Bilder, einfache EinrichtungErzeugt spürbare Serverlast, kostenlose Version kaum weiterentwickeltKleine Seiten, die Dauerlast in Kauf nehmen
Ahrefs Webmaster ToolsZuverlässige Crawling-Engine, viele SEO-Zusatzdaten, kein Performance-EinflussDomain-Verifizierung nötig, Crawls laufen nach ZeitplanExterne Bestandsaufnahme ohne Serverlast
Google Search Console (404-Bericht)Kostenlos, offiziell, zeigt Googles echte SichtNur eigene Domain, Daten oft tage-altErgänzende Google-Perspektive
Screaming Frog SEO SpiderSehr präzise und schnell, CSV-ExportKostenlose Version auf 500 URLs begrenzt, manueller CrawlPunktuelle, präzise Analysen
Online-Checker (W3C u. a.)Kein Account, sofort einsatzbereitMeist nur Einzelseiten, schwankende QualitätSchneller Einzel-Check

Broken Link Checker Plugin (WPMU DEV)

Das wohl bekannteste WordPress-Plugin für diesen Zweck. Es durchsucht deine komplette Website, prüft interne wie externe Links und Bilder, und meldet Treffer direkt im Dashboard oder per E-Mail.

  • Stärken: Läuft automatisch im Hintergrund, prüft auch Bilder, sehr einfache Einrichtung ohne technisches Vorwissen.
  • Schwächen: Genau hier liegt der Haken – das Plugin ist bekannt dafür, spürbar Serverlast zu erzeugen, weil es kontinuierlich im Hintergrund jeden Link erneut anfragt. Auf größeren Seiten oder günstigem Hosting kann das die Ladezeit messbar verschlechtern. Die kostenlose Version wird zudem seit Jahren nicht mehr aktiv weiterentwickelt, was bei WordPress-Updates zum Risiko werden kann.

Ahrefs Webmaster Tools (kostenlos)

Ahrefs bietet mit den Webmaster Tools eine kostenlose Variante für verifizierte Seitenbetreiber. Der eingebaute Site-Audit findet unter anderem interne und externe kaputte Links im Rahmen eines vollständigen Crawls.

  • Stärken: Sehr zuverlässige Crawling-Engine, liefert nebenbei jede Menge weiterer SEO-Daten (Backlinks, Rankings, technische Fehler), kein Performance-Einfluss auf deine Seite, weil extern gecrawlt wird.
  • Schwächen: Verifizierung der Domain nötig, Crawls laufen nach Zeitplan statt in Echtzeit, und der kostenlose Umfang ist bewusst limitiert gegenüber dem kostenpflichtigen Vollzugang.

Google Search Console (404-Bericht)

Unter „Seiten" bzw. „Indexierung" zeigt dir die Search Console, welche URLs deiner Website Google mit einem 404 quittiert. Das ist keine dedizierte Link-Checker-Funktion, aber eine wichtige Ergänzung, weil sie zeigt, was Google tatsächlich als kaputt wahrnimmt.

  • Stärken: Kostenlos, offiziell, zeigt genau die Fehler, die für dein Ranking relevant sind, keine Installation nötig.
  • Schwächen: Findet nur URLs, die Google bereits gecrawlt hat, die Daten sind oft mehrere Tage alt, und externe kaputte Links auf fremden Seiten tauchen hier gar nicht auf – nur Fehler auf deiner eigenen Domain.

Screaming Frog SEO Spider (Free-Limit)

Der Klassiker unter den Desktop-Crawlern. Screaming Frog durchsucht deine Website wie ein Suchmaschinen-Bot und listet jeden Statuscode – inklusive aller 404-Fehler bei internen und externen Links.

  • Stärken: Sehr präzise und schnell, zeigt genau, auf welcher Seite welcher Link kaputt ist, exportierbar als CSV für die weitere Bearbeitung.
  • Schwächen: Die kostenlose Version ist auf 500 URLs pro Crawl begrenzt – für größere Websites reicht das nicht aus. Zudem ist es ein Desktop-Tool ohne laufende Überwachung: Du musst den Crawl manuell anstoßen.

Online-Checker (W3C Link Checker, drlinkcheck & Co.)

Für den schnellen Einzel-Check gibt es kostenlose Web-Tools wie den W3C Link Checker oder drlinkcheck.com: URL eintragen, Ergebnisliste abwarten.

  • Stärken: Kein Account, keine Installation, sofort einsatzbereit für einen groben Überblick oder eine einzelne Seite.
  • Schwächen: Meist auf einzelne Seiten statt die ganze Website ausgelegt, teils langsam bei größeren Crawls, Ergebnisqualität schwankt von Anbieter zu Anbieter.

Unsere Empfehlung: extern crawlen statt Dauerplugin

Nach diesem Vergleich fällt die Empfehlung ziemlich eindeutig aus: Lass die Suche nach kaputten Links extern laufen, statt ein Plugin dauerhaft im Hintergrund werkeln zu lassen. Der Grund ist einfach – ein Dauerplugin muss jeden Link auf deiner Website regelmäßig erneut anfragen, um zu prüfen, ob er noch funktioniert. Das kostet Rechenzeit auf deinem eigenen Server, dauerhaft, nicht nur einmalig.

Ein externer Crawl mit Ahrefs Webmaster Tools oder Screaming Frog belastet deinen Server dagegen kaum, weil die Prüfung von außen passiert. Für die meisten Websites reicht ein monatlicher oder vierteljährlicher Durchlauf – kaputte Links entstehen selten über Nacht in Massen, sondern schleichend durch gelöschte Beiträge, umgezogene Partnerseiten oder Content-Aktualisierungen.

Tipp: Kombiniere einen externen Crawl (Ahrefs oder Screaming Frog) für die große Bestandsaufnahme mit der Search Console für laufende Google-Signale. Diese beiden Quellen zusammen decken interne und externe Links ab, ohne dass du dauerhaft ein Plugin mitschleppen musst.

Der Workflow: finden, bewerten, beheben

Ein Report mit kaputten Links bringt allein noch nichts – entscheidend ist, was danach passiert. Bewährt hat sich ein dreistufiger Ablauf:

  • 1. Finden: Crawl durchführen (Ahrefs, Screaming Frog oder ein Online-Checker) und die Liste aller kaputten Links mit Statuscode und Fundstelle exportieren.
  • 2. Bewerten: Nicht jeder Treffer ist gleich wichtig. Priorisiere nach Sichtbarkeit – meistbesuchte Seite oder umsatzstarker Affiliate-Artikel zuerst, alte Unterseite später. Prüfe außerdem, ob der Link überhaupt noch relevant ist.
  • 3. Beheben: Drei mögliche Wege: die URL korrigieren (nur Adresse geändert), sauber per 301 umleiten (Inhalt umgezogen oder ersetzt), oder den Link entfernen (kein sinnvoller Ersatz mehr).

Genau bei diesem dritten Schritt, dem Beheben, wird es in der Praxis oft mühsam – vor allem bei externen und Affiliate-Links, die häufig in vielen verschiedenen Artikeln verstreut sind.

Beheben mit Linkjet: umleiten statt suchen und ersetzen

Hast du kaputte Links gefunden, ist die naheliegende Lösung meist eine 301-Weiterleitung. Genau hier kommt Linkjet ins Spiel. Statt jede tote URL im Beitragstext manuell zu suchen und zu ersetzen, legst du in Linkjet eine Weiterleitung an, die das kaputte Ziel automatisch auf die passende neue Adresse umleitet – egal wie viele Artikel den Link enthalten.

Besonders wertvoll ist das bei Affiliate-Links: Verwaltest du deine Partnerlinks zentral über /go/-Kurzlinks, änderst du das Ziel künftig an einer einzigen Stelle – statt in fünfzig Artikeln nach der alten URL zu suchen. Ändert ein Partnerprogramm seine Struktur, passt du einfach das Linkjet-Ziel an, und alle Artikel zeigen sofort wieder korrekt. Pflegst du deine Weiterleitungen bisher in Redirection, übernimmt der Import-Assistent von Linkjet den Bestand mit einem Klick – mehr dazu im Beitrag Redirection-Alternative.

Der eingebaute 404-Monitor von Linkjet ergänzt den externen Crawl um eine zweite Perspektive: Er protokolliert automatisch, wenn ein Besucher auf einen deiner /go/-Links klickt, der ins Leere führt. So siehst du nicht nur, was ein Crawler theoretisch findet, sondern auch, welche toten Affiliate-Ziele wirklich angeklickt werden – ein direkter Hinweis darauf, wo dir gerade Provisionen entgehen. Wie du einzelne 404-Treffer Schritt für Schritt in eine Weiterleitung verwandelst, zeigt der Beitrag 404-Fehler finden und weiterleiten.

Kaputte Affiliate-Links zentral verwalten und umleiten

Linkjet bündelt deine Affiliate- und internen Links unter eigenen /go/-Kurzlinks, leitet kaputte Ziele per 301 sauber um und zeigt per 404-Monitor, wo Besucher wirklich ins Leere klicken – kostenlos und unter GPLv2.

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Monitoring-Rhythmus: wie oft ist genug?

Wie häufig du prüfen solltest, hängt von Größe und Art deiner Website ab:

  • Kleine Websites mit wenigen Artikeln: Ein Crawl alle drei Monate reicht in der Regel aus.
  • Content-lastige Blogs mit vielen externen Quellenverweisen: Monatlicher Crawl, weil sich fremde Websites ständig ändern.
  • Affiliate-Websites: Engste Taktung – monatlich per externem Crawl, ergänzt durch laufendes Monitoring der tatsächlichen Klicks über den 404-Monitor. Provisionsverluste durch tote Affiliate-Ziele summieren sich schnell, wenn sie unbemerkt bleiben.
  • Nach jeder größeren Änderung: Nach Relaunch, Migration oder größerer Content-Bereinigung lohnt sich ein zusätzlicher Crawl außerhalb des normalen Rhythmus.

Fazit

Einen WordPress Broken Link Checker kostenlos zu nutzen ist keine Frage des Budgets, sondern der richtigen Kombination aus Tools. Ahrefs Webmaster Tools und Screaming Frog liefern die zuverlässigste Bestandsaufnahme, die Search Console ergänzt die Google-Perspektive, Online-Checker helfen beim schnellen Einzel-Check. Ein Dauerplugin klingt komfortabel, kostet dich aber im Zweifel mehr Performance, als es an Zeit spart. Sobald du kaputte Links gefunden hast, ist die eigentliche Arbeit das Beheben – und genau dort hilft Linkjet, indem es Weiterleitungen zentral verwaltet, statt dass du jeden Artikel einzeln durchsuchst.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich meine WordPress-Links auf kaputte Verweise prüfen?

Wie oft du deine WordPress-Links auf kaputte Verweise prüfen solltest, hängt von der Art deiner Website ab: Kleine Seiten mit wenigen Artikeln kommen mit einem Crawl alle drei Monate aus. Content-lastige Blogs mit vielen externen Quellenverweisen sollten monatlich prüfen, weil sich fremde Zielseiten ständig ändern. Affiliate-Websites brauchen die engste Taktung – monatlicher Crawl plus laufendes Monitoring der tatsächlichen Klicks, etwa über einen 404-Monitor wie in Linkjet. Nach einem Relaunch oder einer größeren Content-Bereinigung lohnt sich zusätzlich ein außerplanmäßiger Check.

Schaden kaputte Links dem Google-Ranking?

Kaputte Links sind kein direkter Rankingfaktor bei Google, schaden deiner Sichtbarkeit aber trotzdem indirekt. Verlinkst du intern auf eine tote Seite, verpufft die Linkkraft, die du eigentlich weitergeben wolltest. Häufen sich kaputte Links auf deiner Seite, wertet Google das zudem als Zeichen mangelnder Pflege und ein negatives Vertrauenssignal. Hinzu kommen schlechte Nutzersignale, weil Besucher bei einem toten Link oft sofort abspringen – auch das wirkt sich langfristig auf dein Ranking aus.

Sollte ich ein Broken-Link-Checker-Plugin dauerhaft installiert lassen?

Ein Broken-Link-Checker-Plugin dauerhaft laufen zu lassen, raten wir eher ab. Plugins wie der Broken Link Checker von WPMU DEV prüfen kontinuierlich im Hintergrund jeden Link erneut und erzeugen dabei spürbare Serverlast – auf größeren Seiten oder günstigem Hosting kann das die Ladezeit messbar verschlechtern. Die kostenlose Version wird zudem seit Jahren kaum noch weiterentwickelt, was bei WordPress-Updates zum Risiko werden kann. Ein externer, regelmäßiger Crawl mit Ahrefs Webmaster Tools oder Screaming Frog liefert vergleichbare Ergebnisse ohne diese Dauerlast.

Wie behebe ich einen gefundenen kaputten Link am besten?

Einen gefundenen kaputten Link behebst du am besten in drei Schritten: Prüfe zuerst, ob es einen passenden Nachfolgeinhalt gibt, und leite die alte Adresse dann sauber per 301 auf das neue Ziel um. Ist kein sinnvoller Ersatz vorhanden, entfernst du den Link stattdessen. Handelt es sich nur um einen simplen Tippfehler in der URL, reicht eine direkte Korrektur im Text. Bei vielen betroffenen Artikeln lohnt sich ein Tool wie Linkjet, das Weiterleitungen zentral verwaltet.

Erkennt die Google Search Console auch kaputte externe Links?

Nein, die Google Search Console erkennt keine kaputten externen Links – ihr 404-Bericht zeigt ausschließlich URLs deiner eigenen Domain, die einen Fehler zurückgeben. Das liegt daran, dass die Search Console nur Googles Sicht auf deine eigene Website abbildet, keine externe Prüfung durchführt, und die Daten oft mehrere Tage alt sind. Kaputte Links, die von deiner Seite auf fremde Websites zeigen, findest du deshalb nur über einen eigenen Crawl, etwa mit Ahrefs Webmaster Tools oder Screaming Frog.

Unsicher, was so ein Setup kostet? Ein Blick auf die Preise von hafenstudios zeigt: Linkjet bleibt komplett kostenlos – auch für die Weiterleitungen, die du nach deinem nächsten Broken-Link-Check einrichtest.

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